Rohrsanierung der Kanäle der Stadt

Regen- und Schmutzwasserkanäle werden im Sommer und Herbst repariert. Im August beginnen die Vorarbeiten, im September startet die Sanierung.

Rund 240 Kilometer Kanal liegen unter den Straßen der Stadt, 126 Kilometer für Regen-, 112 Kilometer für Schmutzwasser. „Alle zwei Jahre untersuchen wir die Rohre auf Schäden“, sagt Stefan Semmler, bei der Stadt unter anderem für die Kanalunterhaltung verantwortlich. In diesem Jahr stehen Abschnitte der Brandenburger Straße, Kirchenstraße/Adolfstraße, Kreuzung Bremer Straße/Schützenstraße/Neue Straße, Breite Straße/Neue Straße sowie der Wilhelm-Baastrup-Platz/Friedhofstraße im Fokus. Im Zuge der Arbeiten werden die betroffenen Bereiche zunächst gespült und anschließend mit einer speziellen Rohrleitungskamera befahren. 

Für diese Bestandsaufnahmen werden die Straßen abschnittweise an den folgenden Terminen gesperrt: Kreuzung Bremer Straße/Schützenstraße/Neue Straße (halbseitig) von Montag, 9. bis Dienstag 10. August jeweils von 22 bis 5 Uhr, 15 Minuten pro Tag im genannten Zeitraum; Wilhelm-Baastrup-Platz (Vollsperrung) und ein kurzes Teilstück der Friedhofstraße (halbseitig) von Montag, 9. bis Dienstag 20. August; Kirchenstraße/Adolfstraße (halbseitig) von Mittwoch, 11. bis Freitag, 13. August, jeweils von 22 bis 5 Uhr; Brandenburger Straße (jeweils halbseitig) von Donnerstag, 12. bis Mittwoch, 18, August, in zwei Abschnitten – Hausnummern 4 beziehungsweise 32 – jeweils von 7 bis 18 Uhr. Im Bereich Breite Straße/Neue Straße (Wanderbaustelle auf Gehweg) von Montag, 9. bis Dienstag 10. August.  Behinderungen sind nicht zu vermeiden.

Fündig werden Semmler und seine Kolleginnen und Kollegen bei ihren Bestandaufnahmen eigentlich immer. Der Start für die Sanierung der bei der aktuellen Untersuchung entdeckten Schäden ist deshalb für September geplant und wird vermutlich Ende des Jahres abgeschlossen sein. „Dabei verwenden wir das Schlauchlining-Verfahren“, sagt Semmler. „Dabei wird ein Vliess- oder Gewebeschlauch in das beschädigte Abwasserrohr eingefürt, welcher mit einem Polyester- oder Epoxydharz getränkt wird“, erläutert der Fachmann. Das wird aufgeblasen und dann fest. „Wenn das Material aushärtet, ist die Passage repariert und der Durchfluss wieder sicher“, erläutert Semmler. Um das Gefäßsystem in Schuss zu halten, gibt die Stadt rund 200 000 Euro pro Jahr für Reparaturen am Kanal aus. Hinzu kommen noch einmal 180 000 Euro für die jährlichen Spülungen des gesamten städtischen Kanalnetzes. Die Termine für die mit den Reparaturarbeiten einher gehenden Straßensperrungen werden rechtzeitig bekannt gegeben.

Bildquellen

  • Abwasserrohr, Kanal: Pixabay

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