Erste Bestandsaufnahme nach dem Dachstuhlbrand in der Schützenstraße: Die Bewohner blieben größtenteils unverletzt, zahlreiche Einsatzkräfte bekamen den Brand zügig in den Griff. Was bleibt ist ein hoher Schaden und Familien ohne Zuhause.

Am vergangenen Sonntag, den 7. Februar 2021, gegen 16:30 Uhr, wurden Feuerwehr und Polizei zu einem Wohn – und Geschäftshaus an der Schützenstraße gerufen. In der Dachgeschosswohnung des insgesamt 10 Wohn- und 2 Geschäftseinheiten umfassenden Gebäudes war es zu einem Zimmerbrand gekommen. Von dort griff das Feuer schließlich auf den Dachstuhl des Hauses über.

Die Bewohner blieben überwiegend unverletzt

Eine Frau wurde wegen einer möglichen Rauchgasvergiftung ambulant im Krankenhaus behandelt. Die übrigen Bewohner konnten das Haus unverletzt verlassen. Die Feuerwehren aus Buchholz und benachbarten Ortschaften waren mit insgesamt rund 145 Kräften im Einsatz, um das Feuer im Dachgeschoss zu bekämpfen. Teile des Daches mussten abgedeckt werden, um auch die letzten Glutnester ablöschen zu können. Nach rund drei Stunden war der Löscheinsatz beendet.

Technischer Defekt als mögliche Brandursache

Das Haus ist derzeit unbewohnbar. Drei Familien wurden durch die Stadt Buchholz andernorts untergebracht. Die Polizei hat den Brandort für weitere Untersuchungen beschlagnahmt. Der Schaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf mindestens 500.000 Euro. Bei einer ersten Inaugenscheinnahme des Brandortes durch Beamte des Zentralen Kriminaldienstes am Montagmorgen wurden Hinweise auf einen möglichen technischen Defekt im Bereich der Elektrik in der Zwischendecke gefunden.

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  • Feuer Schützenstraße 2: Leserfoto