Das Freilichtmuseum am Kiekeberg zeigt ab sofort bis Sonntag, dem 22. November, eine kleine Sonderausstellung von Elisabeth Lange-Rebhuhn: Sie malte ihre märchenhaften Arbeiten in satten Farben meist in einer Öl-Mischtechnik auf Holz. Ihr Repertoire umfasst auch Aquarelle, Kohlezeichnungen und Siebdrucke. Das Museum ist Dienstag bis Freitag von 9 bis 17 Uhr und am Wochenende sowie feiertags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 9 Euro, für Besucher unter 18 Jahren ist er frei.

Das Freilichtmuseum am Kiekeberg wurde von Elisabeth Lange-Rebhuhn mit ihrem künstlerischen Nachlass von über 140 Werken bedacht. Anlässlich ihres zehnten Todestages in diesem Jahr zeigt das Museum die Sonderausstellung. Elisabeth Lange-Rebhuhn stellte seit den 70er Jahren in zahlreichen Galerien und öffentlichen Gebäuden der Städte Hamburg, Lübeck, Bremen und Würzburg aus. Ihre ornamentalen Formen wurden auch von der Industrie für die Gestaltung von Papier-, Textil und Porzellan-Dekor genutzt. Elisabeth Lange-Rebhuhn wurde 1921 in Göttingen geboren und lebte bis 2010 in Worpswede in Niedersachsen. Die Autodidaktin entdeckte erst spät, kurz vor ihrem 40. Lebensjahr die Kunst für sich und begann nach längerer Krankheit mit dem Malen und Zeichnen.