Der Kühlschrank und die Lampen laufen mit Solarstrom, in der Garage steht das E-Auto und im Wohnzimmer herrscht Pullover- statt T-Shirt-Temperatur – aber im Keller blubbert noch die alte Ölheizung aus Großvaters Zeiten. Ein wahrer Energiefresser, ineffizient, teuer und klimaschädlich. Wie es besser – und günstiger – gehen kann, zeigt die Aktion „clever heizen!“, die der Landkreis Harburg, die Energieberatung der Verbraucherzentrale Niedersachsen und die Klimaschutz- und Energieagentur Niedersachen gemeinsam anbieten. „clever heizen!“ zeigt Hausbesitzern, wie sie gleichzeitig warm, kosten- und energiesparend durch den Winter kommen, ohne auf Behaglichkeit zu verzichten.

Die umfassende Beratungskampagne findet vom 1. Oktober bis zum 30. November 2020 statt. Die Beratungen werden im Rahmen der Gebäude-Checks der Energieberatung der Verbraucherzentrale durchgeführt und durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert. Der Landkreis Harburg sorgt mit seiner virtuellen Energieagentur www.energiewegweiser.de für Koordination und Kommunikation sowie zusätzliche finanzielle Förderung. Klimaschutzmanager Oliver Waltenrath: „Bei ,clever heizen!‘ übernehmen wir den eigentlich fälligen Eigenanteil in Höhe von 30 Euro. Die Beratung mit einem Gegenwert von rund 220 Euro ist damit für die Bürgerinnen und Bürger des Landkreises komplett kostenfrei.“

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Anlaufstelle für interessierte Hauseigentümer ist die Stabsstelle Klimaschutz der Kreisverwaltung. Unter www.energiewegweiser.de/clever-heizen können Interessierte ab sofort einen Beratungstermin buchen. Dort gibt es auch Informationen zu Förderprogrammen von Kommunen, Land und Bund. Bei Fragen steht das Team der Stabsstelle telefonisch unter 04171 693-641 oder E-Mail: klimaschutz@LKHarburg.de zur Verfügung.

Bildquellen

  • Den Startschuss für das Beratungsangebot „clever heizen!“ geben (von links) Oliver Waltenrath (Klimaschutzmanager Landkreis Harburg), Ulrike Schmerbitz (Verbraucherzentrale Niedersachsen), Detlef Jaap (Obermeister der Heizungsinnung) und Kreisrat Josef Nießen: Landkreis Harburg