Am Freitag, den 25. September 2020, findet der nächste globale Klimastreik statt. FridaysForFuture ruft auch in Buchholz unter dem Motto #KeinGradWeiter zur Demo auf. Denn die Jugendlichen sagen: „Um Klimakatastrophen zu verhindern, bleibt nicht mehr viel Zeit.“

Das Motto #KeinGradWeiter bezieht sich auf das Pariser Klimaabkommen, welches besagt, dass der globale Temperaturanstieg nicht über 1,5°C im Vergleich zu vorindustriellen Werten steigen darf, um Wetterextreme und den Anstieg des Meeresspiegels zu minimieren. „Trotz des bindenden Vertrags sind die aktuellen Maßnahmen der Bundesregierung nicht ausreichend, sodass wir auf einen fast doppelt so hohen Temperaturanstieg zusteuern“, so FridaysForFuture in ihrem Aufruf.

Sternmarsch unter Einhaltung des Hygienekonzepts

Auch die Ortsgruppe Buchholz hat einen Streik organisiert, um Aufmerksamkeit und Sensibilisierung zu schaffen. Geplant ist ein Sternmarsch von drei Startpunkten, die an den Buchholzer Schulzentren liegen: SZ I startet beim Unverpacktladen in der Straße Ole Wisch, SZ II beginnt an der Straße Am Kattenberge direkt neben dem Schulgelände und an der Waldschule wird sich auf dem Schützenplatz getroffen. Alle drei Laufdemonstrationen beginnen an ihren Startpunkten um 11:30 Uhr und finden gegen 12:30 Uhr am Peets Hoff zusammen. All dies ist Teil des Hygienekonzepts, dazu gehören auch das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung sowie der generell geltende Mindestabstand.

Konkrete Forderungen für Buchholz

FridaysForFuture Buchholz hat für unsere Stadt konkrete Themen im Blick. So fordern die Jugendlichen für Bauprojekte wie „Buchholz 2025+“ klimaneutrales Bauen und Leben. Außerdem soll Fahrradfahren attraktiver als Autofahren werden, indem Fahrradstraßen oder besser ausgebaute Fahrradwege ermöglicht werden. „Um die genannten Forderungen umsetzen zu können, ist das Buchholzer Klimaforum von großer Bedeutung, jedoch wurde dieses im Zuge der Coronakrise wieder aufgeschoben. Deshalb fordert FridaysForFuture Buchholz den Wiederbeginn sowie ein größeres Mitspracherecht des Forums in politischen Entscheidungen“, so die Gruppe.