„Was wird eigentlich aus dem Lokschuppen?“ ist in Buchholz eine oft gestellte Frage. Aus dem Industriedenkmal wird aktuell ein Wohnhaus, das laut der zuständigen Baufirma im Einklang mit dem Denkmalschutz entsteht. Die Charakteristik des Gebäudes soll dabei erhalten bleiben.

Ende 1918 wurde der Lokschuppen in Buchholz in Betrieb genommen. Mit dem Ende des Dampflokzeitalters war auch die Zeit des Lokschuppens in den 70er Jahren abgelaufen. Nachdem es als Industriegebäude genutzt wurde, stand das Gebäude rund zehn Jahre lang leer. Dabei gab es viele Ideen, was in das historische Gebäude einziehen könnte: Ein Museum stand genauso zu Diskussion wie ein Hotel, Geschäfte oder Wohnungen. Doch nichts wurde in die Tat umgesetzt, was u.a. auch daran lag, dass Lokschuppen und Drehscheibe unter Denkmalschutz stehen. Der Lokschuppen verfiel immer mehr und verwandelte sich im Laufe der Zeit aus Sicht vieler Buchholzer in einen Schandfleck.

Wohnen in historischem Ambiente

Mittlerweile ist aber Bewegung auf das Areal gekommen. Die Stadt Buchholz erteilte 2019 der Firma BauHaus Schulz GmbH die Genehmigung zu dem Projekt „Lokpark“. Der historische Lokschuppen wird nun zu 39 modernen Wohneinheiten umgebaut. Dabei soll viel erhalten und restauriert werden, alles in Absprache mit dem Denkmalschutz. Ende 2019 sind die Bauarbeiten gestartet. Im Zentrum des Lokschuppens stand schon früher die Drehscheibe. Hiermit wurden die Dampfloks von Gleis zu Gleis umgesetzt, um sie im Lokschuppen unterzubringen. Die Drehscheibe wird komplett saniert und soll für die Öffentlichkeit zugänglich sein. Noch stehen die geplanten Wohnung nicht zum Verkauf, laut BauHaus Schulz soll der Vertrieb aber zeitnah starten. Wenn Ihr Interesse am Wohnen an historischer Stätte habt, könnt Ihr Euch unter info@bauhaus-schulz.de vormerken lassen. Aktuelle Bilder des Baufortschitts am Lokpark seht Ihr bei Instagram.