Am Kiekeberg hat ein rekonstruiertes Siedlungsdoppelhaus eröffnet. Es ist Teil des Projektes „Königsberger Straße“, welches die Zeit zwischen Kriegsende 1945 und 1979 darstellen soll.

Das Vorbild aus Maschen

Das Siedlungsdoppelhaus ist an ein Vorbild aus Maschen angelehnt, welches im Jahre 1958 erbaut wurde. Diese Häuser waren typisch für die Nachkriegszeit, da sie dabei helfen sollten, die akute Wohnungsnot zu mindern. Im Inneren des Hauses entstand eine Ausstellung, welche den Besuchern auf 100 Quadratmetern die Nachkriegszeit um die Region Hamburg näherbringen soll. Trotz seiner originalgetreuen Optik wurde das Siedlungsdoppelhaus barrierefrei gestaltet, um dieses Stück Geschichte für jeden zugänglich zu machen.

Das Projekt „Königsberger Straße“

Exponate der Ausstellung

Das Siedlungsdoppelhaus gehört zu dem groß angelegten Projekt „Königsberger Straße“. Bis 2023 sollen hier fünf Gebäude aus der Nachkriegszeit entstehen. Letzten September wurde hier beispielsweise eine alte Tankstelle errichtet. Das Projekt wird von Unterstützern wie beispielsweise dem Bund, dem Landkreis Harburg und dem Land Niedersachsen finanziert.

Bildquellen

  • Siedlungsdoppelhaus aus Maschen: FLMK
  • Exponate im Inneren: FLMK
  • Das Siedlungsdoppelhaus: FLMK