Seit Mitte März ruhte der Dienstbetrieb der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Buchholz. Mit Erfolg: Das Corona-Virus konnte sich nicht in der Einsatzabteilung verbreiten. Nun nimmt die Freiwillige Feuerwehr den Dienstbetrieb wieder auf, wenn auch mit einigen Einschränkungen.

In den vergangenen Wochen fanden der reguläre Dienst, sämtliche Übungen sowie Veranstaltungen der Feuerwehr nicht statt. Nur der Einsatzbetrieb blieb erhalten. Diese Maßnahme wurde getroffen, um eine Verbreitung des Corona-Virus in der Feuerwehr zu vermeiden. Seit Anfang Juni wird der Dienstbetrieb nun wieder hochgefahren.

Neue Regeln – mehr Aufwand

Dabei wird in erster Linie auf theoretische Inhalte zurückgegriffen und der praktische Anteil der Ausbildung stark reduziert. Zeitgleich findet die Ausbildung ausschließlich innerhalb der jeweiligen Ortsfeuerwehren statt. Die Kleingruppen von maximal 15 Personen achten auf ausreichend Abstand oder tragen einen Mund-Nasen-Schutz. Alle Oberflächen werden regelmäßig desinfiziert. Wenn möglich, findet alles draußen statt. Geselliges Beisammensitzen nach den Diensten muss erst mal entfallen. Die Ortsfeuerwehr Buchholz probte die neuen Regelungen bereits während eines Diensts zum Thema Vegetationsbrandbekämpfung. Die Vorbereitung war zwar aufwändiger, trotzdem konnte der Dienst gut durchgeführt werden, so das Fazit.

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