Das Feuerwehrmuseum Marxen und der Museumsbauernhof Wennerstorf können zu Pfingsten ihre Türen für Besucher öffnen. Marxen lockt mit einer Ausstellung zum Feuerwehrwesen der letzten 150 Jahre, Wennerstorf mit der neuen Ausstellung: „Max Broders – Fotografien aus der Lüneburger Heide“.

Pünktlich zum Pfingstsonntag, am 31. Mai, beginnen sowohl das Feuerwehrmuseum Marxen, als auch der Museumsbauernhof Wennerstorf ihre Saison. Aufgrund der Corona-Pandemie war beiden Museen eine Öffnung bislang nicht möglich, nun dürfen Besucher wieder eintreten; natürlich nur mit Mund-Nasenschutz, zumindest in Innenräumen, und unter Einhaltung entsprechenden Abstands- und Hygieneregeln.

150 Jahre regionale Feuerwehrgeschichte

Historische Löschtechnik entdecken im
Feuerwehrmuseum Marxen

Auf 750 qm könnt Ihr in Marxen alles betrachten, was die jüngere Feuerwehrgeschichte zu bieten hat – von der Entwicklung der Feuerwehrfahrzeuge, über Schutzausrüstungen bis hin zu Löschgerätschaften. Der Betrieb des Museums zeichnet sich durch Expertise aus, denn: Seit der Gründung im Jahre 1987 untersteht es der Leitung des Fördervereins Feuerwehrmuseum im Landkreis Harburg e.V. und wird überwiegend ehrenamtlich betrieben. Die Ehrenamtlichen arbeiten meist selbst in der Brandbekämpfung. Nach Saisonauftakt hat die Ausstellung bis Oktober jeden ersten Sonntag im Monat von 10-16 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet für Erwachsene 3 Euro, alle minderjährigen Gäste erhalten kostenlosen Zugang.

Fotografien aus der Heide und das Bauernleben um 1930

Max Broders, Sellbstbild ca. 1910

Der Museumsbauernhof Wennerstorf rund um den 400 Jahre alten „Smedtshof“ lädt ebenfalls ab 10 Uhr zum Erkunden ein. Die Besucher können das Bauernleben der 30er erleben und unter anderem Wohnräume, Ställe und den Gemüsegarten bestaunen. Ebenfalls zu sehen sind alte Haustierrassen wie die Bentheimer Landschafe und die Hühnerrasse „Gelbe Ramelsloher“.
Neu ist die Sonderausstellung „Max Broders – Fotografien aus der Lüneburger Heide“, welche bis zum 31. Oktober gezeigt wird. Die Bilder vom Gründungsmitglied des Touristenvereins Morgenrot, aus dem Jahre 1903, zeigen 20 Schwarz-Weiß-Aufnahmen von 1905 bis 1935. „Sie zeigen den frühen Heidetourismus und die damaligen Lebensverhältnisse der Menschen in der Region“, so Dr. Moritz Geuther, der Leiter des Museumsbauernhofs. Die Hofanlage ist jeweils Dienstags bis Freitags von 10 bis 16:30 Uhr sowie Sonn- und Feiertags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Am Wochenende und an Feiertagen hat ebenfalls das Hofcafé geöffnet, welches die Besucher von 13 bis 18 Uhr mit Kaffee und Kuchen in Bio-Qualität verwöhnt. Beim Besuch an regulären Tagen ist der Eintritt frei.

Bildquellen

  • Historische Löschtechnik entdecken im Feuerwehrmuseum Marxen: FLMK
  • Max Broders, Sellbstbild ca. 1910: Archiv FLMK
  • Museumsbauernhof: FLMK