Wenn die Bauern mit dem Mähen auf Ihren Wiesen beginnen, beginnt für Rehkitze eine sehr gefährliche Zeit: häufig liegen die Jungtiere für die Landwirte unsichtbar im hohen Gras, geraten dann unter die schweren Maschinen und sterben. Um sie vor diesem Schicksal zu bewahren, werden regelmäßig Rehkitzsuchen organisiert. In nächster Zeit finden im Raum Tostedt solche Suchen statt und Ihr könnt mithelfen.

Leider bringen sich die Rehkitze beim Herannahen der Mähdrescher nicht selbst in Sicherheit. Sie haben keinen Fluchtinstinkt. Die Jungtiere verharren bei Gefahr an Ort und Stelle und machen sich so klein wie möglich. Dies schützt zwar im Zweifelsfall vor Raubtieren, macht das Mähen aber zur Todesfalle. Aus diesem Grund organisieren Initiativen wie die „Rehkitz- und Wildtiersuche Hegering Tostedt“ Aktionen, um die Tiere zu schützen. Dies geschieht schon seit drei Jahren. Mittlerweile ist unter anderem eine Drohne mit Wärmebildkamera im Einsatz. Da Landwirte dazu verpflichtet sind, Wirbeltiere ausreichend zu schützen, steigt der Bedarf nach Rehkitzsuchen.

Eure Hilfe ist gefragt

Um die besonders gut versteckten Rehkitze ausfinden zu machen, startet die Initative regelmäßige Suchaktionen mit freiwilligen Helfern. Diese finden morgens um 7 Uhr statt und gehen einige Stunden. Falls Ihr mithelfen wollt, könnt Ihr Euch per WhatsApp bei der Organisatorin Janine Böhnke melden. Schickt einfach Euren Vor- und Nachnamen an die 0176-28615648. Die Suchen finden im Raum Tostedt statt, sind also auch für Buchholzerinnen und Buchholzer gut zu erreichen. Ihr könnt euch ebenfalls melden, falls Ihr selbst aus der Umgebung kommt und eine eigene Rehkitzsuche organisieren wollt.

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