Die Corona-Pandemie verhindert die Ferienfreizeiten der Kreisjugendpflege Landkreis Harburg. Ob es in den Sommerferien spontane Alternativen geben kann, hängt von den weiteren Entwicklungen der Pandemie ab.

Wie Andres Wulfes, Sprecher des Landkreises Harburg, mitteilt, können die Ferienfreizeiten der Kreisjugendpflege in diesem Jahr leider nicht stattfinden. Neben Aufenthalten am Großen Plöner See sowie in Grömitz und auf Usedom, waren ursprünglich auch Auslandsurlaube in Kroatien, Spanien und Italien geplant. Die Entscheidung fiel aufgrund der aktuellen Lage in der Coronakrise.

Keine Auslastung für Kinder und Jugendliche

Nach vielen Wochen der Isolation hätten die Ferienfreizeiten einen Ausweg aus dem tristen Alltag bieten können. Die Schulschließungen und Einschränkungen von sozialen Kontakten treffen auch die jüngeren der Gesellschaft hart. Leider erlaubt die aktuelle Situation noch keine hinreichenden Lockerungen. Um spontane Stornokosten und planungstechnische Komplikationen der Eltern zu vermeiden, wurde das komplette Angebot eingestellt. Kreisjugendpfleger Kai Schepers bedauert die Lage: „Unsere ehrenamtlichen Betreuerinnen und Betreuer und wir als Team der Kreisjugendpflege hätten uns sehr gewünscht, den Kindern nach diesen langen Wochen eine entspannte Zeit zu bieten. Aber zum Schutz der Gesundheit müssen wir uns alle auch in diesem Bereich einschränken.“

Spontane Aktionen denkbar

Sollte sich die Lage bis zu den Sommerferien verbessert haben und rechtliche Einschränkungen gelockert worden sein, sieht die Kreisjugendpflege die Möglichkeit von Kooperationen mit den örtlichen Jugendpflegen, um ein spontan angelegtes Alternativangebot schaffen zu können. Was sicher ist: Die Veranstalter lassen sich von dem diesjährigen Rückschlag nicht unterkriegen und so laufen bereits Planungen für die Ferienfreizeiten 2021.

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