Nicht ausgebaute Straßen sorgen auch in Buchholz für Probleme. Denn bei anhaltender Trockenheit verwandeln sich diese in „Staubstraßen“. Die Bewässerung dieser Straßen hält die Stadt aber für wenig sinnvoll. Einzige Möglichkeit, die Staubaufwirbelungen gering zu halten, ist das Befahren mit reduzierter Geschwindigkeit.

Der stetig zunehmende Verkehr sorgte in Buchholz auf nicht ausgebauten Straßen in den nassen Monaten für Straßenschäden. Die Verwaltung hat daher zahlreiche, besonders vom Verkehr belastete Wege durch den Einbau von tragfähigem Mineralgemisch den veränderten Bedingungen angepasst. Zu wenig Regen führt dann allerdings zu einem anderen Problem: Staub. Zwar weist die Behörde mit Schildern die Verkehrsteilnehmer auf die Problematik hin, appelliert, Rücksicht zu nehmen und langsam zu fahren. „Leider wird das nicht immer beachtet“, weiß der Leiter des Fachbereichs Betriebe, Jürgen Steinhage. 

Nur der Ausbau der Straßen löst das Problem

Anwohnern der besagten Straßen bringen immer mal wieder die Idee ein, die Straßen zu bewässert. Das „ist weder möglich noch sinnvoll“, sagt Steinhage. „Jede dieser Straßen müsste täglich mehrfach bewässert werden, das wäre ein immenser personeller und finanzieller Aufwand.“ Zudem sollte das wertvolle Trinkwasser gerade in Trockenzeiten den Pflanzen vorbehalten bleiben. „Letztendlich wird nur ein dauerhafter Ausbau dieser Straßen Abhilfe schaffen“, betont Steinhage. Bis dahin sein Appell: „Bitte nehmen Sie Rücksicht und fahren Sie langsam!“

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