Der neu gegründete Buchholzer Solidaritätsfonds soll Vereine, Kulturschaffende, Soloselbstständige und Kleinunternehmen aus Buchholz finanziell in der Corona-Krise unterstützen. Auf Antrag erhalten sie eine Förderung von bis zu 3000 Euro.

Vereine, Kulturschaffende und Künstler sind immens durch Corona in ihrer Existenz bedroht. „Einnahmen brechen weg, weil Vorstellungen abgesagt werden müssen, Mitglieder austreten, Vereinsfeste wegfallen“, sagt Bürgermeister Jan-Hendrik Röhse. „Alles, was unser Vereins-, Kultur- und Stadtleben prägt, wollen wir nicht missen, deshalb haben wir den Buchholzer Solidaritätsfonds gegründet.“ Die Stadt Buchholz, die Volksbank Lüneburger Heide, die Stadtwerke, die Buchholzer Wirtschaftsrunde e.V. und Buchholz Marketing e.V. unterstützen den Fonds mit Geld und organisatorisch. „Die Anregung dazu kam aus der Politik, die sich daran auch aktiv beteiligt“, betont Röhse. Antrag und Förderbedingungen gibt es hier: www.buchholz.de/buchholzersolidaritaetsfonds.

Kommission entscheidet über Vergabe der Gelder

Gefördert werden können Vereine, Kulturschaffende, in Ausnahmefällen Kleinunternehmen und Soloselbstständige, die durch die Corona-Krise in Not geraten sind. „Über die Vergabe entscheidet eine Kommission“, sagt Röhse. Diese setzt sich aus Mitgliedern von Politik, Wirtschaft und Ehrenamt zusammen. Die Abwicklung erfolgt über den Verein Buchholz Marketing, der dazu ein Spendenkonto bei der Volksbank eingerichtet hat. „Vereine und Kultur prägen die Stadt und haben für Buchholz eine immense Bedeutung“, sagt der Vorsitzende von Buchholz Marketing, Frank Kettwig. „Wir freuen uns deshalb, den Solidaritätsfonds zu unterstützen.“

Buchholz stärken und lebendig halten

Auch bei der Volksbank Lüneburger Heide musste man nicht lange überlegen. „Wir sind durch die Vereine eng mit der Stadt verbunden“, sagt Volksbank-Regionaldirektor Frank Krause. Vielen Vereinen fehlten derzeit die Einnahmen, hier wolle man schnell und unbürokratisch helfen. „Wir haben uns deshalb kurzfristig entschieden, beim Solidaritätsfonds dabei zu sein, damit bekennen wir uns auch in diesen Zeiten zu unserem Standort“, sagt Krause. Nicht anders sieht man das bei den Stadtwerken. „Als kommunales Unternehmen wollen wir unseren Beitrag dazu leisten, die Buchholzer Stadtgesellschaft lebendig und bunt zu erhalten“, sagt Dr. Christian Kuhse. Für den Geschäftsführer der Stadtwerke war deshalb schnell klar: „Wir sind dabei!“

Der Fond braucht noch Spenden

Der Hilfsfonds verfügt Dank der Anschubfinanzierung der Stadt Buchholz, den Stadtwerken, der Volksbank Lüneburger Heide sowie der Buchholzer Wirtschaftsrunde zurzeit über einen mittleren fünfstelligen Betrag. Das ist aber nur ein Anfang. „Wir sind sicher, dass es viele Menschen und Unternehmen in Buchholz gibt, die trotz der Krise in der Lage sind Gutes tun und sich für die Stadtgesellschaft engagieren wollen“, ist das Stadtoberhaupt überzeugt. „Jede noch so kleine Spende hilft!“

Kontoinhaber: Buchholz Marketing e.V
IBAN: DE54 2406 0300 2102 8290 01
BIC: GENODEF1NBU
Stichwort: „Buchholzer Solidaritätsfonds“