Diese Geschichte hat in den letzten Wochen für viele Emotionen gesorgt: Anfang April ist ein Schwein in Tostedt aus dem Schweinestall abgehauen, kurz bevor es zum Schlachter gebracht werden sollte. Nun das Happy End! Das Schwein wurde gerettet und lebt nun auf einem Gnadenhof.

Landwirt Hans-Peter Meinke (rechts)
verabschiedet das Schwein

Dass ein Schwein für so viel Rummel sorgen kann, hat Landwirt Hans-Peter Meinke zunächst ziemlich erstaunt. Am 07. April war das Schwein von seinem Hof abgehauen, kurz bevor es zum Schlachter transportiert werden sollte. Passanten entdeckt es, als es Schafe auf einer Weide beobachtet. Das ging vielen unserer Leser zu Herzen! Und auch Landwirt Meinke war beeindruckt: Nachdem sich mehrere Menschen bei ihm gemeldet hatten, um ihm das geflüchtete Schwein abzukaufen und es somit vor dem Schlachter zu retten, stimmte er einem Verkauf zu. Durch eine Vermittlerin wurde das sechs Monate alte Tier am Samstag, den 18. April, vom Tierschutzverein Rüsselheim in Tostedt abgeholt und in sein neues Zuhause gebracht.

Wer möchte die Rettung unterstützen?

Im neuen Zuhause

Der Rüsselheim e.V. rettet in erster Linie Nutztiere und ermöglicht ihnen auf verschiedenen Gnadenhöfen ein würdevolles Leben jenseits von Massentierhaltung und Schlachter. „Unser“ Schwein lebt jetzt in Nördlingen (Bayern), gemeinsam mit anderen Artgenossen. Seine Rettung war natürlich mit Kosten verbunden. Der Transport hat 1600 Euro gekostet. Wer die Rettung finanziell unterstützen möchte, kann das auf der Seite von Rüsselheim e.V. in Form einer Spende tun.

Bildquellen

  • Schwein gerettet: Privat
  • Schwein gerettet: Privat
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