Das Team der Freiwilligenagentur f-e-e (freiwillig – ehrenamtlich – engagiert) möchte Anfang April eine Telefonkette gegen die Einsamkeit starten. Dafür brauchen sie Unterstützer. Im ersten Schritt sucht f-e-e allein lebende Menschen jeden Alters die Interesse hätten, Teil einer Telefonkette zu werden.

„Gerade für allein lebende Menschen ist es wichtig, dass sich regelmäßig jemand nach ihnen erkundigt“, sagt Katrin Müller von der Freiwilligenagentur f-e-e. „Was wäre, wenn etwas passiert und niemand bekäme es mit?“, fragt die Buchholzerin. Besonders ältere Menschen hätten oft nur noch wenige Kontakte, nicht eben selten klingele das Telefon tagelang gar nicht. In der gegenwärtigen Lage werde für diese Menschen wegen der durch die Corona-Pandemie verhängten Kontaktsperre Einsamkeit noch spürbarer. „Wir wollen schaffen, dass sich niemand alleine fühlt“, sagt Müller. Möglich machen sollen das Telefonketten. 

So soll die Telefonkette funktionieren

Dafür braucht es zunächst freiwillige Teilnehmer. „Dann bilden wir kleine Gruppen von maximal zehn Personen, die sich gegenseitig in einer festen Reihenfolge jeden Tag anrufen und fragen: Ist alles in Ordnung?“, erläutert Müller die Idee. Die Telefonkette startet Müller morgens um 10 Uhr mit dem ersten Anruf. „Der Letzte in der Kette meldet sich zum Schluss wieder bei mir.“ Auf diese Weise sei mit einem einfachen Anruf schnell zu klären, ob ein älterer Mensch womöglich Hilfe benötige. „Unser neues Projekt stärkt Nachbarschaft, gibt Sicherheit, schafft Kontakte und macht zudem auch noch Spaß!“ Den ersten Kettenanruf plant Müller für Montag, den 6. April 2020. Wer mitmachen möchte: Katrin Müller und das f-e-e-Team sind unter Telefon 0176 51213136 oder über E-Mailfee@freiwilligenagentur.net erreichbar. 

Bildquellen

  • Katrin Müller von f-e-e: Heinrich Helms / Stadt Buchholz