Das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung hat 22 der 78 niedersächsischen Rehakliniken angewiesen, ab sofort Patientinnen und Patienten aus regulären Krankenhäusern zu übernehmen, die nicht mit dem Corona-Virus infiziert sind. Auch die Waldklinik Jesteburg entlastet andere Kliniken und nimmt deren Patienten auf.

Laut dem COVID-19-Krankenhausentlastungsgesetz können Rehaeinrichtungen unter bestimmten Umständen dazu verpflichtet werden, leichtere stationäre Fälle aus Krankenhäusern zu übernehmen, damit diese sich auf die Aufnahme von COVID-19-Patienten vorbereiten können. Durch die Anordnung konnte das Land rund 2000 zusätzliche Krankenhausbetten schaffen.

Kliniken nach Ausstattung und fachlicher Ausrichtung ausgewählt

Die 22 Einrichtungen wurden ausgewählt, weil ihre technische Ausstattung und ihre fachliche Ausrichtung besonders gut geeignet sind. Zudem wurde auf eine regional ausgewogene Verteilung Wert gelegt.

Diese Rehaeinrichtungen nehmen Patienten auf

  • Bad Bevensen
    – Herz-Kreislauf-Klinik Bevensen
    – Diana Klinik
  • Bad Essen
    – Dr. Becker Neurozentrum Niedersachsen
  • Bad Fallingbostel
    – Klinik Fallingbostel
  • Bad Harzburg
    – Barbarossa Klinik Bad Harzburg
  • Bad Lauterberg
    – Kirchberg-Klinik
  • Bad Nenndorf
    – Landgrafen-Klinik
  • Bad Pyrmont
    – Rehasan Fachklinik Weserland,
    – m&i – Fachklinik Bad Pyrmont
    – Klinik DER FÜRSTENHOF
  • Bad Rothenfelde
    – Schüchtermann Schillersche Klinik Bad Rothenfelde
    – Klinik Teutoburger Wald
  • Braunschweig
    – Städtisches Klinikum Braunschweig
  • Coppenbrügge
    – Krankenhaus Lindenbrunn
  • Göttingen
    – Ev. Krankenhaus Göttingen-Weende
  • Jesteburg
    – Waldklinik Jesteburg
  • Lingen
    – MediClin Hedon Klinik
  • Oldenburg
    – Rehabilitationszentrum Oldenburg GmbH
  • Seesen
    – Asklepios Kliniken Schildautal
  • Soltau
    – MediClin Klinikum Soltau
  • Vechta
    – Reha-Klinik für Geriatrie
  • Wilhelmshaven
    – MEDIAN Klinik Wilhelmshaven 

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