Die Arbeitsgruppe für Inklusion und Teilhabe hat unter dem Titel „Hilfe – mein Kind ist anders“ einen Informationsflyer für Eltern erstellt, der Tipps und Kontakte rund um das Thema Früherkennung und Frühförderung zusammenfasst.

Entstanden ist die Idee für den Flyer bei einer Podiumsdiskussion des Inklusionsbeirates vom Spätherbst 2018. Unter der Unterschrift „Hilfe mein Kind passt nicht in das Schulsystem“ wurden an diesem Abend verschiedene Aufgaben und Projekte diskutiert: „Was läuft gut, was muss sich ändern?“ oder „Wie können alle Kinder gut beschult werden?“ Auch die Umsetzung der Inklusion an Schulen war Thema, Missstände waren benannt und Lösungen gesucht worden. Ergebnis des Abends war die Gründung einer Arbeitsgruppe, die die Fragen und Problemstellungen der Debatte sondieren und aufarbeiten sollte.

Der erste Flyer der Arbeitsgruppe ist fertig

Seitdem treffen sich unter der Leitung von Flüchtlingskoordinatorin Karin Aygün regelmäßig betroffene Eltern, Schulsozialarbeiter, Schulleitungen, Landesschulbehörde, EUTB (Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung), Vertreter des Inklusionsbeirates und Annika Harms vom Familienbüro der Stadt. Der Flyer „Hilfe mein Kind ist anders“, ist das erste Ergebnis der Zusammenarbeit. „Wir geben Eltern damit einen Leitfaden mit Tipps und Kontakten an die Hand“, sagt Aygün. „Er soll Betroffenen helfen, fachlichen Rat und Hilfe für Ihre Kinder zu finden.“ In den kommenden Monaten wird die Arbeitsgruppe das Thema weiter bearbeiten  und zu einem runden Tisch einladen. Karin Aygün (04181 214-218) und  Annika Harms (04181 214-555) freuen sich auf Eure Fragen und Anregungen. Der Flyer „Hilfe – mein Kind ist anders“ liegt in Schulen und Kindergärten, im Rathaus sowie im Familienbüro aus oder kann hier runtergeladen werden.

Bildquellen

  • Arbeiten gemeinsam für Inklusion: Astrid Albers-Pestke (hinten von links), Ines Noltze, Tanja Erhorn, Georg Kartzig (vorne von links), Christin Marquardsen, Karin Aygün, Annika Harms und Lars Finck: Stadt Buchholz / Heinrich Helms