Die Elterninitiative Buchholz Nordheide wehrt sich mit einer Online-Petition gegen die von der Stadt geplante Anhebung der Krippengebühren zum September 2020. Wenige Tage nach dem Start der Onlinepetition verzeichnet diese schon große Unterstützung.

In der Petition heißt es: „Wir setzen uns als Elterninitiative Buchholz Nordheide ein: gegen den Betreuungsnotstand, für eine sozial gerechte Gebührenverordnung, die Aktivierung des Stadtelternrats.“ In der Gemeinde Buchholz fehlen laut der Initiative 400 Krippen- und Elementarplätze. Obwohl Eltern in Buchholz bereits jetzt einen Höchstsatz von rund 500 Euro zahlen, sollen die Gebühren weiter steigen. Während in Winsen der Höchstbeitrag bei ca. 400 und in Stade bei 176 Euro liegt, sollen Buchholzer Eltern für die Betreuung der unter Dreijährigen ab September 2020 bis zu 680 Euro plus Essensgeld zahlen. Die Angaben der Elterninitiative stützen sich auf die Vorlagen der Ratssitzung vom 26. November 2019: www.buchholz.de/allris/vo020.asp?VOLFDNR=7810.

Stellungnahme des Bürgermeisters das Ziel

Die Petition ist am 07. Januar 2020 online gestartet. Innerhalb von zwei Monaten brauchen die Eltern 660 Unterschriften, um das Quorum zu erreichen. Ist diese Unterschriftenmenge erreicht, fordert die veranstaltende Plattform „openPetition“ von den zuständigen Entscheidungsträgern eine Stellungnahme ein. Adressat der Petition ist der Buchholzer Bürgermeister Jan-Hendrik Röhse. Aktuell sind schon über 80 % der Unterschriften zusammengekommen (Stand 13. Januar 2020).

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