Am Mittwochabend, den 16. Oktober 2019, wollte ein 35-jähriger Mann mit einem Taxi von Buchholz nach Hamburg gebracht werden. Da der Taxifahrer auf der Autobahn nicht für eine Toilettenpause auf dem Standstreifen anhalten wollte, hielt der Mann ihm während der Fahrt die Augen zu. Die Polizei konnte ihn später in Gewahrsam nehmen. 

Der alkoholisierte Fahrgast stieg hinter dem 55-jährigen Fahrer ein. Auf der Autobahn, kurz vor dem Horster Dreieck, verspürte der 35-Jährige offenbar ein dringendes Bedürfnis und forderte den Taxifahrer auf, am Seitenstreifen zu halten. Dies lehnte der Fahrer ab. Daraufhin ergriff der Mann von hinten den Kopf des Taxifahrers und hielt ihm die Augen zu. Der Fahrer bremste seinen Wagen bis zum Stillstand ab und hielt auf dem Seitenstreifen. Der Fahrgast griff sich den Zündschlüssel, stieg aus und erleichterte sich. Währenddessen alarmierte der Fahrer die Polizei. Anschließend stieg der Fahrgast wieder ein und das Taxi verließ an der nächsten Anschlussstelle die Autobahn. An einer Ampel sprang der Fahrer aus dem Wagen. In diesem Moment kam die Polizei hinzu und nahm den 35-Jährigen vorläufig fest. Auf der Dienststelle wurde ihm eine Blutprobe entnommen. Aufgrund der starken Alkoholisierung kam der Mann in Gewahrsam. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr eingeleitet.

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