Nach dem Klimastreik von Fridays for Future, an dem ca. 1500 Menschen teilnahmen, gab es am Freitag, den 20. September 2019, noch weitere Protestaktionen bei uns in Buchholz. Bei den PARK(ing) Days und einer Critical Mass fanden sich unterschiedliche Gruppen zusammen. 

Von 15 bis 18 Uhr wurde bei den internationalen PARK(ing) Days auf eine andere Art und Weise demonstriert. Unter dem Motto „Wir erobern uns die Stadt zurück“ haben Buchholz fährt Rad, Fridays for Future, der ADFC Kreis Harburg, der BUND, die BürgerInitiative Ostring (BIO), Greenpeace und der Chor tonArt Parkplätze zu Parks und Plätzen für Menschen und ein kulturelles Miteinander umgewandelt. Sie wollten darauf aufmerksam machen, wie viel Platz die Autos im Stadtbild einnehmen und dass die Innenstädte mehr Raum für die Menschen bieten sollen.

Am Abend Critical Mass durch Buchholz

Außerdem starteten um 18:30 Uhr etwa 75 Radfahrer zu einer sogenannten Critical Mass. Eine Critical Mass ist keine Demonstration im eigentlichen Sinne, sondern funktioniert durch einer Regel aus der Straßenverkehrsordnung. Gruppen mit mindestens 16 Personen bilden einen sogenannten Verband und haben dadurch als Radfahrer andere Rechte als sonst im Straßenverkehr. So darf man z.B. zu Zweit nebeneinander auf der Straße fahren. Außerdem bleibt der Verband auch an einer Ampel geschlossen, selbst, wenn diese auf Rot umspringt. Das bedeutet, dass alle auch bei Rot weiterfahren dürfen. Dadurch wird der sonstige Verkehr entsprechend ausgebremst. Diese Aktion sollte für die Gleichberechtigung von Radfahrern im Straßenverkehr werben.