Am Freitag, den 20. September, findet u.a. hier bei uns in Buchholz eine Fridays For Future Demo anlässlich des globalen Klima- und Umweltstreiks statt. Bis zu 800 Teilnehmer werden bei dem Marsch durch die Innenstadt erwartet. 

Fridays For Future Buchholz organisiert am Freitag, den 20. September, einen globalen Klima- und Umweltstreik mit einem Demonstrationszug durch die Stadt. Die Demo startet um 12 Uhr auf dem Parkplatz der St. Paulus Gemeinde. Dann führt die Route über die Breite Straße, Hamburger Straße, Schützenstraße, Neue Straße, Breite Straße, Poststraße zum Peets Hoff. Dort, zwischen famila und der Buchholz Galerie, findet  die Abschlusskundgebung statt. Die Veranstalter rechnen mit bis zu 800 Teilnehmern. Durch die Demo sind die Straßen der Route für den Verkehr gesperrt.

Größter Protesttag der Fridays For Future Bewegung

Der 20. September soll der größte Protesttag in der Geschichte von Fridays For Future  werden. In ganz Deutschland und in vielen Ländern rund um die Welt ruft die Bewegung Menschen auf, die Einhaltung des Pariser Abkommens einzufordern. Dieses sieht vor, die globale Erwärmung auf unter 1,5 Grad im Vergleich zur vorindustriellen Zeit zu halten. Außerdem wird von der Politik mehr Einsatz gegen die drohende Klimakatastrophe gefordert. Bislang sind bereits Demos in 2000 Städten in 129 Ländern weltweit angekündigt. Explizit sind an diesem Freitag alle Generationen aufgerufen, sich zu engagieren und auf die Straße zu gehen.

Buchholzer Gruppen beteiligt

Deutschlandweit werden Fridays For Future am 20. September u.a. von Greenpeace, Brot für die Welt, der evangelischen Kirche, Ver.di und dem Deutschen Kulturrat begleitet. Auch in Buchholz bekommen die Jugendlichen Unterstützung. So sind u.a. die gerade neu gegründete Ortsgruppe Parents For Future Buchholz, der ADFC, die Buchholzer Liste und einige der Bienenbotschafter Holm-Seppensen dabei. Auch die Buchholzer Umweltgruppen BUND, Greenpeace, NABU und NaturFreunde unterstützen den Protest

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Unternehmer unterstützen Fridays For Future

Dazu kommt eine weitere Unterstützergruppe. Auf der Seite www.nichtmeinerbe.de haben sich bereits mehr als 1500 Unternehmen eingetragen, die die Jugendlichen bei dem Protest unterstützen werden. So haben die teilnehmenden Unternehmen Gespräche mit Entscheidungsträgern, Verbesserungen im betrieblichen Klimaschutz bis hin zur Beteiligung an Demonstrationen zugesagt. Einige stellen am 20. September sogar ihre Arbeit ein.