Die HL Buchholz 08-Rosengarten konnten ihre Tabellenführung in der Zweiten Handball-Bundesliga der Damen behaupten. Das Team siegte mit 32:24 im Derby gegen den SV Werder Bremen.

Am zweiten Spieltag der 2. Bundesliga ging es für die Luchse nach Bremen. Bei dem Derby konnten beide Mannschaften nicht in Bestbesetzung antreten. Den Luchsen fehlten mit Kim Berndt, Julia Herbst und Cassandra Nanfack drei wichtige Spielerinnen.
Auf Seiten der Bremerinnen eine überragende Partie zeigte die Torhüterin Marie Andresen, die mit ihren großartigen Paraden die Grün-Weißen im Spiel hielt. Dennoch gelang den Luchsen der bessere Start in die Begegnung. Der amtierende Meister versäumte es aber, dauerhaft die Konzentration hoch zu halten und vergab etliche klare Tormöglichkeiten. Die erste Halbzeit war voller Spannung, es ging mit einer Führung der Gäste (13:17) in die Halbzeit.

Luchse konzentrierter

Auch im zweiten Abschnitt des Nord-Derbys kamen die Luchse wie in der ersten Halbzeit besser aus den Startlöchern. Sie waren im Angriff konzentrierter und zielorientierter, so dass sie bis zur 50. Minute den Vorsprung auf sieben Treffer erhöhen konnten. Damit war auch die Entscheidung über den Ausgang des Spiels gefallen. Am Ende lautete der verdienten Endstand 32:24 für die HL Buchholz 08-Rosengarten.

Willkommen bei den Luchsen„Ein wenig nervös“

Luchse-Trainer Dubravko Prlcec ist insgesamt zufrieden: „Wir waren doch ein wenig nervös, denn ein Derby ist immer eine besondere Herausforderung. Aber unsere gut funktionierenden Abwehrformationen waren die Basis für den klaren Erfolg. Durch die verletzungsbedingten Ausfälle mussten wir viel wechseln und ich freue mich besonders, dass Alexia Hauf ihre Chance genutzt hat. Werder Bremen war eine starker Gegner und hat sich gegenüber der Niederlage in Nord Harrislee deutlich gesteigert, allerdings haben wir noch lange nicht unser volles Potential erreicht.“

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„Mehr Krampf als Glanz“

Alle Buchholzer Feldspielerinnen konnten sich in die Torschützenliste eintragen, aber nicht immer trafen sie bei ihren Abschlüssen die richtige Entscheidung.  Matthias Steinkamp vom Luchse Trainer-Team: „Mehr Krampf als Glanz im Derby in Bremen. 60 bis 80 mitgereiste Fans sorgten für Heimspielatmosphäre und halfen der Mannschaft in engen Situationen. Im Angriff sorgten Johanna Heldmann und Evelyn Schulz für Glanzpunkte im Spiel.“