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Ohne Wasser wäre kein Leben möglich. Findet heraus, wo das wichtige Element herkommt und besichtigt ein Wasserwerk von innen. Am Sonntag, den 22. September, öffnet das Wasserwerk Nordheide seine Pforten und HAMBURG WASSER lädt Euch zum Heidewasserfest ein.

Über unser Trinkwasser machen wir uns im Alltag kaum Gedanken. Wasserhahn auf, Wasser kommt raus, löscht den Durst und schmeckt gut. Wie wichtig eine sichere Wasserversorgung für unseren Alltag ist, vergessen wir in Deutschland häufig und sehen sauberes Wasser als selbstverständlich an. Aber wo kommt unser Trinkwasser eigentlich her? Macht Euch auf Entdeckungstour. HAMBURG WASSER veranstaltet am Sonntag, den 22. September, das Heidewasserfest, einen Tag der offenen Tür im Wasserwerk Nordheide in Hanstedt-Nindorf.

12 Prozent des Hamburger Wassers aus der Nordheide

Aber warum betreibt HAMBURG WASSER eigentlich ein Wasserwerk in der Nordheide? Wir haben bei Pressesprecher Ole Braukmann nachgefragt. „HAMBURG WASSER versorgt mehr als zwei Millionen Menschen, die in und um Hamburg leben und arbeiten. Trotz der begrenzten Fläche, die Hamburg als Stadtstaat aufweist, reichen die Grundwasserressourcen im Gebiet der Hansestadt aus, um etwa 65 Prozent des Wasserbedarfs aller Verbraucher zu decken. Dazu gehören Privatleute ebenso wie Gewerbe und Industrie und damit auch die Verbräuche, die direkt oder indirekt durch die rund 350.000 Berufspendler entstehen, die in Hamburg arbeiten. Um alle Bedarfe zu decken, ist Hamburg aber auf Grundwasservorkommen der erweiterten Metropolregion angewiesen. Gut 12 Prozent des benötigten Wassers werden im Wasserwerk Nordheide gefördert, weitere 23 Prozent stammen aus Schleswig-Holsteinischen Gebieten.“

Den Blick hinter die Kulissen ermöglichen

Wo diese 12 Prozent gefördert werden, guckt Ihr Euch beim Heidewasserfest aus nächster Nähe an. Den Bürgerinnen und Bürgern diesen Blick hinter die Kulissen zu ermöglichen, ist laut Ole Braukmann sehr wichtig. „Wenn es um das Trinkwasser geht, ergibt sich oft ein paradoxes Bild: Viele Menschen machen sich gar keine Gedanken darüber, wie das Trinkwasser eigentlich in den Hahn kommt, aus dem es so verlässlich fließt. Gleichzeitig sind Zweifel über die Qualität des Trinkwassers mitunter weit verbreitet. Hinzu gesellen sich neuerdings Sorgen darüber, ob das Trinkwasser knapp werden könnte und was der richtige Umgang damit ist. HAMBURG WASSER möchte mit dem Tag der offenen Tür ein Angebot schaffen, hinter die Kulissen zu blicken. Die Menschen in der Nordheide sollen damit die Gelegenheit bekommen, mehr darüber zu erfahren, wie eine nachhaltige und umweltverträgliche Trinkwasserproduktion heute und künftig gestaltet werden kann.“

Buntes Programm für alle Generationen

Und damit dieser Tag auch für Groß und Klein interessant wird, gibt es zwischen 11 Uhr und 16 Uhr einiges an Programm beim Heidewasserfest. Neben regelmäßigen Führungen durch das Wasserwerk und Infostände lernen Kindern am „kleinen blauen Wasserwerk“ den Wasserkreislauf kennen und haben Spaß in der Gartenwerkstatt, auf der Hüpfburg, beim Kinderschminken und bei Aktivspielen wie Balancieren auf der Slackline. Dazu stärkt Ihr Euch bei Grillwurst, Suppe, Crêpes, Kaffee und Kuchen und probiert sowohl Grund- als auch Trinkwasser.

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Kinder für Wasser sensibilisieren

Kinder spielerisch an das Thema „Wasser“ heranzuführen, ist laut Ole Braukmann besonders relevant. „Wasser ist eine lebenswichtige Ressource, mit der verantwortungsvoll umgegangen werden muss. Wir alle können durch unser Verhalten Einfluss darauf ausüben, dass unser Wasser seine ausgezeichnete Qualität behält. Wir halten es deswegen für wichtig, Kinder möglichst früh über den Wasserkreislauf aufzuklären. Nur so können sie für den nötigen Schutz des Wassers sensibilisiert werden.“
Eine Besonderheit verrät uns Ole Braukmann schon vor dem Tag der offenen Tür über das Wasserwerk Nordheide. „Weil die Nordheide topografisch höher liegt als Hamburg, fließt das aufbereitete Wasser im freien Gefälle nach Hamburg. Wir können sogar einen Reinwasserbehälter des Wasserwerks Baursberg in Blankenese mit Trinkwasser aus dem Werk in der Nordheide auffüllen, ohne dafür auch nur eine Kilowattstunden Strom zu benötigen.“

Anreise mit der Pferdekutsche

Das Wasserwerk befindet sich am Fastweg 100 in Hanstedt-Nindorf. Parkplätze stehen auf dem Gelände des Wildparks Lüneburger Heide in Nindorf zur Verfügung, von dort geht es mit der Pferdekutsche weiter. Der Eintritt zum Wasserwerk und dem Fest ist frei.

22Sep11:0016:00Heidewasserfest11:00 - 16:00 Wasserwerk Nordheide