Ein 77-jähriger Autofahrer ist am Samstag, den 31. August, mehrere Kilometer auf der Felge seines Autos unterwegs gewesen und hat es selbst nicht bemerkt. Er musste auf der B75 durch einen quergestellten Streifenwagen gestoppt werden. 

Gegen 06:00 Uhr meldete sich ein Verkehrsteilnehmer bei der Polizei. Vor ihm fuhr ein Wagen, der Funken schlug, da er statt auf dem Vorderreifen nur noch auf der Felge fuhr. Das schien der betreffende Fahrer allerdings nicht zu merken. Er fuhr von der A7 in Richtung Süden weiter auf die A261 Richtung Bremen und dann auf die A1 Richtung Hamburg. In Dibbersen fuhr der Mann ab und setzte seine Fahrt auf der B75 in Richtung Tostedt weiter. Erst ein quer über die Fahrbahn gestellter Streifenwagen konnte ihn stoppen.

Nichts gemerkt vom großen Schaden

Dem 77-Jährigen war bis dato nichts aufgefallen. Der Streifenwagen sorgte bei ihm allerdings für Verwunderung. Sein Fahrzeug sei bloß etwas lauter als sonst gewesen. Er konnte die Situation auch dann nicht richtig realisieren, als er sich den Schaden an seinem Fahrzeug anguckte. Das Ergebnis seiner Fahrt: Auf der gesamten Fahrtstrecke ist der Fahrstreifen beschädigt. Gegen den Mann wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet und ihm wurde der Führerschein entzogen.