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Ein professioneller Fotograf gehört für die meisten Hochzeitspaare fest zur Feier dazu. Klar, ein Profi kostet natürlich Geld. Es geht aber auch um Fotos für Euer Familienalbum. Doch wie findet Ihr den passenden Fotografen und wie könnt Ihr Euch selbst auf den „großen Tag“ vorbereiten? Der Buchholzer Markus Höfemann ist seit 2011 selbstständiger Fotograf. Wir haben ihn rund um das Thema Hochzeitsfotografie ausgefragt!

Ganztagsreportage und Ideen aus den USA

Buchholz Connect: „Gibt es gerade Trends bei der Hochzeitsfotografie?“

Markus Höfemann: „Ja! Ein Trend, der schon lange anhält, ist die Ganztagsreportage. Also vom Ankleiden, dem sogenannten ‚Getting Ready‘ bis zur Party begleitet der Fotograf das Brautpaar und ihre Gäste den ganzen Tag über. Außerdem wird für unsere Paare neben den Fotos auch ein hochwertiger Film immer wichtiger – zum Beispiel mit dem Einzug in die Kirche, der Trauung, den Reden der Trauzeugen und dem Eröffnungstanz“.

BC: „Beobachtest Du denn generelle Hochzeitstrends?“

MH: „Die klassische Trauung in der Kirche oder im Standesamt wird immer häufiger durch freie Trauungen an besonderen Orten, wie im Garten der Location, direkt am Strand oder in auffälligen Räumen der Location ersetzt. Außerdem sieht man inzwischen viele Ideen aus den USA. Candy- & Saltbar, Flashmobs von Gästen oder Tänze unter freiem Himmel.“

Auch Hamburger Paare heiraten in der Nordheide

BC: „Markus, Du kommt selbst aus Buchholz – Kannst Du die Nordheide zum Heiraten empfehlen?“

MH: „Auf jeden Fall! Buchholz mit der umliegenden Nordheide ist traumhaft – alte Reetdachhöfe, blühende Heide, eine freie Trauung unter großen Bäumen. Die Gegend hat viel zu bieten, sodass auch einige meiner Hamburger Paare hier geheiratet haben.“

BC: „Warum guckst Du eigentlich gerade bei Hochzeiten so gerne durch den Sucher?“

MH: „Die ausgelassene Stimmung aller Beteiligten an diesem emotionalen Tag, die freudige Erwartung und besondere Locations bieten eine hervorragende Grundlage für einzigartige und kreative Bilder. Die Arbeit wird von den Paaren extrem wertgeschätzt und die emotionalen Bildübergaben spornen mich immer wieder an, das Beste zu geben. Mein Anspruch ist es, nicht nur die Erwartungen zu erfüllen, sondern immer wieder zu begeistern. Außerdem gibt es als Fotograf unterschiedliche Herausforderungen zu meistern: Paar-, Dekorations-, Gruppen-, Reportage- und Partyfotos und in vielen Fällen auch die Fotografie des Hochzeitsautos. Diese verschiedenen Fotos allesamt hochwertig unter Zeitdruck anzufertigen, reizt mich und macht jede Menge Freude.“

„Fotograf so früh wie möglich buchen“

BC: „Viele Hochzeiten werden anderthalb bis zwei Jahre vor Datum geplant. Wann sollten sich Paare um einen Fotografen kümmern?“

MH: „So früh wie möglich. Sobald die Location und somit das Datum feststehen, sollte sofort ein DJ und ein Fotograf gesucht werden sowie ggf. ein freier Redner oder eine Band. Ein Vorteil ist, dass man dann noch die größte Auswahl hat. Außerdem können professionelle Dienstleister noch ihre Erfahrungen und Tipps für die Planung des Tages an die Paare weitergeben.“

BC: „So weit so gut, aber wie kommt man denn an den richtigen Fotografen? Das Netz ist voll von Seiten und Adressen.“

MH: „Häufig über Empfehlungen von befreundeten Paaren, die bereits geheiratet haben. Andernfalls kann man zunächst googeln und Fotografen suchen, deren Bilder und Stil der Bearbeitung zusagen. Die meisten Hochzeitsfotografen verabreden sich dann mit dem Paar für ein unverbindliches Vorgespräch. Dieses ist aus meiner Sicht wirklich wichtig, um sich auch menschlich kennen zu lernen. Denn die Bilder sind das eine, dennoch sollte unbedingt auch die persönliche Stimmung zwischen Fotograf und Paar passen. Dann gibt es noch zwei kleine Tipps: Lasst euch eine ganze Hochzeit vom Fotografen zeigen und nicht nur die Highlightbilder. An den anspruchsvollen Fotos bei dunklen Verhältnissen, z.B. Eröffnungstanz oder Kirche sieht man oft die größten Unterschiede bei den Fotografen. Solltet ihr immer noch unsicher sein, vereinbart ein Probeshooting. Die Bilder könnt ihr dann zum Beispiel für die Einladungskarten oder Save-the-Date- Karten verwenden.“

Findet raus, was Euch gefällt

BC: „Kann sich ein Hochzeitspaar auf sein Shooting am Hochzeitstag vorbereiten?“

MH: „Ja, das kann es auf jeden Fall. Auch hier gibt es wieder den Tipp: Schaut im Netz, welche Bilder und Posen euch gefallen. Diese Bilder könnt ihr dann mit eurem Fotografen besprechen. Manche Bilder sind von einem bestimmten Ort oder Uhrzeit abhängig, zum Beispiel ein Paarshooting im Abendlicht. Allgemein empfehle ich, sich als Paar mit der Hochzeitsfotografie zusammen mit dem Fotografen und den vielen Möglichkeiten der Shootings auseinanderzusetzen, um tolle Bildergebnisse zu erzielen.“

„Aufregung gehört dazu“

BC: „Du hast unzählige Paare aus nächster Nähe erlebt. Was sind Deine Tipps bei ‚Lampenfieber‘ am großen Tag?“

MH: „Aufregung gehört an diesem Tag einfach dazu. Da kann ich auch aus eigener Erfahrung als Bräutigam sprechen! 🙂 Mein Tipp: Tag genießen und alles so nehmen, wie es kommt. Für euch wird sich der eigene Hochzeitstag perfekt – und viel zu kurz – anfühlen, auch wenn nicht alles so läuft, wie geplant.“

Der Fotograf ist komplett dabei

BC: „Was ist Dir besonders in Erinnerung geblieben bei den Hochzeit, auf denen Du fotografiert hast?“

MH: „Es gibt viele Dinge und Momente, an die ich mich zurück erinnere. Lustige, traurige, schöne und viele emotionale – als Fotograf ist man oft den ganzen Tag, von den Vorbereitungen bis hin zur Party, komplett dabei. Da sieht und hört man viel. Besonders in Erinnerung bleiben mir meist die Überraschungen der Familie und Freunde, z.B. Gesangsauftritte oder Shows.“

BC: „Von welcher abgefahrenen Location für ein Shooting träumst Du?“

MH: „Ich träume davon, eine Hochzeit in den USA zu begleiten – New York oder San Francisco zum Beispiel.“

Die Hochzeitsfotos von Markus könnt Ihr Euch auf seiner Homepage oder bei Instagram angucken.