Das Gesundheitsamt des Landkreises Harburg checkt während der Saison regelmäßig die Qualität der Badeseen im Kreisgebiet. Auf dem See im Maschener Moor wurden nun Algen festgestellt – vermeidet Hautkontakt! 

Der Badeteich Ramelsloh, der Meckelfelder Pulvermühlenteich, der See im Großen Moor Hörsten, der See im Maschener Moor und der Badeteich Holm-Seppensen werden während der Badesaison regelmäßig überprüft. Dabei wurden auf dem See im Maschener Moor Algenblütenteppiche festgestellt. Daher stehen an den Zugängen des Sees nun entsprechende Hinweisschilder. Das Gesundheitsamt rät dazu, sich an diese Hinweise zu halten.

Was ist zu beachten?

Hautkontakt mit den Algen oder versehentliches Schlucken von algenhaltigem Wasser kann zu Übelkeit, Erbrechen und Hautrötungen führen. „Algen sind meistens harmlos, doch in den Algenteppichen können sich auch gesundheitsschädliche Arten wie Cyano-Bakterien befinden“, erläutert Amtsärztin Astrid Schwemin, ärztliche Leiterin des Gesundheitsamtes der Kreisverwaltung. Besonders empfindlich reagiert die Haut von Kindern auf solche Reize. Daher achtet darauf, dass Kinder, mit denen Ihr am See baden wollt, nicht in Uferzonen spielen. Der Wind treibt die Algen nämlich vor allem ans Ufer.

Wie sehen Algen aus?

Algenblüten sind an einer Trübung des Wassers erkennbar. Schlieren, Schaumberge oder rahmartige Schichten auf der Wasseroberfläche deuten auf einen starken Befall hin.  Algenteppiche sind sehr wind- und wetterabhängig und können sich innerhalb weniger Tage wieder auflösen. Weitere Informationen kriegt Ihr hier: https://www.badegewaesser.niedersachsen.de.

 

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