Was zunächst nach einem Vermisstenfall aussah, entwickelte sich zu einem schweren Fall von Drogenmissbrauch. 

In der Nacht von Freitag auf Samstag meldete ein Vater seine 13-jährige Tochter als vermisst. Am Samstagmittag meldet er sich erneut bei der Polizei. Das Kind sei wieder aufgetaucht und er könne es am Buchholzer Bahnhof abholen. Er bat die Polizei um Hilfe bei einem erzieherischen Gespräch, damit das Kind nicht auf die schiefe Bahn gerät. Die Beamten fuhren daher ebenfalls zum Bahnhof. Während des Gesprächs befragten sie das Mädchen nach dem Grund ihres Verschwindens. Sie erklärte den Beamten, dass ihr Vater drogenabhängig sei und Kokain und Marihuana nehmen. Da er nach dem Konsum stets verbal sehr aggressiv und nicht berechenbar wäre, sei sie weggelaufen, um sich zu schützen. Die Beamten stuften ihre Aussage als glaubwürdig ein.

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Vater drogenabhängig

Bei der Durchsuchung des Vaters, seines Autos und der Wohnung fand die Polizei Drogen und szenetypische Utensilien sowie ein als Taschenlampe getarnter Elektroschocker. Da der Vater mit dem Auto zum Bahnhof gefahren ist, bestand dazu der Verdacht der Fahrt unter Drogen.
Das Jugendamt nahm das Kind in Obhut. Dem Vater wurden die Drogen und eine Blutprobe abgenommen. Außerdem wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet. Die Führerscheinstelle überprüft seine Eignung zur Teilnahme am Straßenverkehr.