Am 26. Spieltag kamen die HL Buchholz 08-Rosengarten zu einem ungefährdeten Sieg gegen die Spreefüxxe aus Berlin Charlottenburg. Die Luchse untermauerten damit Ihre Spitzenposition in der Tabelle der Zweiten Handball-Bundesliga. 

In der Buchholzer NordHeideHalle hatten die Luchse einen holprigen Start. Doch in der sechsten Spielminute konnte Spielmacherin Kim Land die erste Führung zum 4:3 für ihre Mannschaft verbuchen. Zwar konnten die Berlinerinnen bis zur 11. Spielminute noch einmal zum 5:5 ausgleichen, doch danach konnte die Heimmannschaft ihr Tempospiel etablieren und sich auf 9:5 absetzen. Zur Pause stand es dann 17:13 für die HL Buchholz 08-Rosengarten.

Hohes Tempo und flinke Abwehr

Auffällig war im ersten Abschnitt, dass die Luchse stets um ein hohes Tempo bemüht waren. Die zu Beginn des Spieles nicht sattelfeste 6-0 Abwehr wurde erfolgreich auf 5-1 umgestellt. So gelangen etliche Balleroberungen, die meistens mit einem Torerfolg abgeschlossen wurden. Durch das hohe Tempo unterliefen der Mannschaft zwar auch viele technische Fehler und Ungenauigkeiten, doch die flinke Abwehr der Heimmannschaft war dennoch oft in der Lage schnelle Gegenstöße zu verhindern.

Frühe Vorentscheidung in der zweiten Hälfte

Mit Beginn des zweiten Spielabschnittes fiel die Entscheidung in der Partie früh und schnell durch einen 5:1 Lauf der Luchse. Die Mannschaft verwaltete den Vorsprung gekonnt und konnte es sich auch erlauben durchzuwechseln, um allen Spielerinnen möglichst viel Spielzeit zu geben und die etablierten Akteurinnen zu schonen. Der Endstand von 34:25 fiel sehr deutlich aus.
Die Berliner Torhüterin Natascha Fasolt verhinderte mit ihren Paraden einen höheren Sieg der HL Buchholz 08-Rosengarten, aber auch besonders Mareike Vogel zeigte in der zweiten Halbzeit ihre ganze Klasse.

Trainer sieht noch Luft nach oben

Sehr zufrieden zeigte sich auch Luchse Trainer Dudo Prelcec: „Insgesamt bin ich mit der Leistung meiner Mannschaft sehr zufrieden, wenn auch nicht alles so gelaufen ist wie ich mir das vorstelle. Aber alle Spielerinnen sind stets motiviert das Spiel zu gewinnen und alles dafür zu tun. Es ist schön, dass sie mir durch ihre Leistungsbereitschaft die Möglichkeit geben viel zu probieren, um ihnen mehr Einsatzzeiten zu geben, ohne dass unser Erfolg gefährdet wäre. Allerdings würde ich mir auch wünschen, dass sie meine Anweisungen konzentrierter umsetzen könnten, denn insgesamt ist unser großes Potential noch nicht ausgeschöpft.“

In zwei Wochen steigt das Topspiel

Matthias Steinkampf vom Luchse-Trainer-Team resümiert: „Kompliment an die Mädels. Seit 10 Spielen ungeschlagen haben wir gegen die Spreefüxxe aus Berlin souverän die zwei Punkte erkämpft. Nach anfänglichen Schwierigkeiten sind wir in der Mitte der ersten Halbzeit ins Laufen gekommen und konnten uns bis zur Halbzeit ein wenig absetzen. Gestützt von sehr guten Torhüterinnen Katharina Filter und Mareike Vogel konnten wir gerade in Halbzeit zwei unser Tempospiel umsetzen. Wir freuen uns über die positive Entwicklung des Teams und gehen voller Zuversicht und Vorfreude in das Topspiel bei den Bären aus Ketsch in zwei Wochen.“