Am 21.12. , gegen 2:30 Uhr, wurde die Polizei zu einer Familienstreitigkeit gerufen. Ein 51-jähriger Mann war mit seiner 49-jährigen Frau in Streit geraten und hatte bereits einiges Inventar der Wohnung beschädigt.

Als die beiden Beamten an der Wohnung eintrafen, war die Lage zunächst ruhig. zwei Hunde, die sich in der Wohnung befanden, wurden von der Ehefrau in einem Zimmer eingeschlossen. Während die Beamten mit den beiden Eheleuten sprachen, um den Sachverhalt zu klären, wurde der 51-Jährige, der deutlich unter Alkoholeinfluss stand, zunehmend aggressiver. Um eine weitere Eskalation zu vermeiden, sollte der Mann in Gewahrsam genommen werden. Hiergegen wehrte er sich jedoch und schlug einem Beamten ins Gesicht.

Während der folgenden Auseinandersetzung ließ die Frau die Hunde aus dem Nachbarzimmer. Die Tiere liefen sofort auf die Beamten zu und sprangen an ihnen hoch. Ein 27-jähriger Beamter erlitt dadurch einige Kratzwunden. Glücklicherweise kam es nicht zu Bissen durch die Tiere. Die Hunde wurden von der Frau erst nach einer deutlichen Ansage der Beamten wieder in den Nebenraum gebracht. Der Ehemann wurde dennoch fixiert und in den Streifenwagen gesetzt.

Der 51-jährige verbrachte die Nacht in der Ausnüchterungszelle. Ein Arzt entnahm ihm dort eine Blutprobe. Gegen beide Eheleute wurde ein Strafverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.

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