Nachdem unser ArtikelDefekte HVV Fahrkartenautomaten am Bahnhof Buchholz ordentlich für Gesprächsstoff gesorgt hat, meldete sich auch eine weitere Buchholzerin bei uns mit ihrer Geschichte, die wir gerne mit euch teilen möchten.

Zitat: „Jeder Mitarbeiter hat live im Zug die Möglichkeit zu prüfen, ob der Automat defekt ist. Ist dies der Fall, erhält der Fahrgast eine Fahrkarte auf Rechnung“.

Die Bürgerin (die gerne anonym bleiben möchte), schrieb uns, dass sie leider andere Erfahrungen mit den Mitarbeitern des metronoms machen musste. Ihr Sohn wollte am Automaten am Bahnhof Buchholz ein Ticket ziehen, da er mit 120 weiteren Schülern zu einer Schulveranstaltung wollte. Der Automat aber funktionierte nicht, sodass er gezwungen war, sich den Fahrschein am Schalter zu holen.

Im Zug kamen dann die Kontrolleure. Mein Sohn zeigte das Ticket vor und dabei stellte sich heraus, dass es sich um ein verkehrtes Ticket handelte“, so die Mutter des Jungen. „Mein Sohn erklärte, wie er zu dem Ticket kam und dass ihm und seinem Freund dieses Ticket so am Schalter ausgehändigt worden ist und das die Automaten am Bahnhof defekt waren…“

Leider wurde ihm von den beiden Kontrolleuren kein „richtiges“ Ticket per Rechnung angeboten.

Auch bezichtete man ihm dann des Lügens und ihm wurde mit einer Anzeige gedroht. Zum Schluss wurde sogar noch die Polizei dazu gerufen und ALLE Klassen mussten wegen diesem Vorfalls vorzeitig aus dem Zug aussteigen. Als die Polizeibeamten eintrafen, riefen sie beim Ticketschalter in Buchholz an, um herauszufinden, ob die Geschichte des 14-Jährigen stimmt.

Zum Glück konnte sich die Dame vom Schalter an meinen Sohn erinnern und gab zu,  ihm wohl leider ein falsches Ticket ausgehändigt zu haben!“

Der Schüler hatte alles richtig gemacht!

Die 120 Schüler und die Lehrkräfte durfte die Fahrt wieder zur Schulveranstaltung aufnehmen. Trotz Alledem hat der kleine Junge seit dem Vorfall dran zu knabbern. „Er war gerade neu in die Klasse gekommen und gilt seitdem als der Junge, der dafür verantwortlich ist, dass 4 Klassen aus dem Zug aussteigen mussten!“ klagt die Buchholzerin. „Ich hatte das Bedürfnis, Ihnen diese Geschichte mitzuteilen, nachdem ich das Zitat (von oben) in Ihrem Artikel gelesen hatte. Dieser hört sich toll an, nur die Realität sieht anscheinend komplett anders aus!“

Wir haben uns damit nochmal an den Pressesprecher des metronoms gewandt…

…der leider bis dato kein weiteres Statement dazu abgeben wollte.

Wir bleiben dran!

 


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