Nachdem ein belgischer Sicherheitsforscher die verbreitete Verschlüsselungsmethode WPA2 knacken konnte, ist die Frage berechtigt, ob man in seinem Heimnetzwerk noch sicher ist.

Ihr seid mit Eurem Smartphone oder Computer im WLAN. Checkt Eure Mails, lest Artikel oder loggt Euch ins Online Banking ein. Eigentlich sollte kein Fremder diese Daten abgreifen können. Doch durch die Sicherheitslücke im sogenannten WPA2-Verschlüsselungsstandard, sei es Hackern möglich Daten abzufangen und unbemerkt Passwörter, Mails und andere Dokumente abzugreifen.

Apple und Windows nicht betroffen

Die gute Nachricht vorweg: Geräte von Apple und Windows sind nach jetzigen Informationen nicht betroffen. Vorsichtig sollte man trotzdem sein. Besonders Linux Benutzer sollten neueste Updates installieren, damit die Sicherheitslücke geschlossen wird. Keine Panik! Die Wahrscheinlichkeit, dass Euer Heimnetzwerk gehackt wird ist sehr gering. Denn ein Hacker muss in der Reichweite Eures WLANs sein, damit er überhaupt die Möglichkeit hat einen Angriff zu starten.

So schützt Ihr Euch!

Updatet Eure Geräte
Achtet darauf, dass Euer Router immer auf dem neusten Stand ist. Auch die Endgeräte sollten immer Aktuell bleiben. Prüft also, ob Updates für Euer Smartphone oder Euren Computer verfügbar sind.

Achtet auf die Verschlüsselung
Besonders wenn Ihr Online Banking macht, ist es umso wichtiger, dass Ihr eine Verschlüsselte Verbindung benutzt. Das erkennt Ihr an dem kleinen Schloss in der Adresszeile Eures Browsers. Online Banking solltet Ihr in öffentlichen Netzwerken, wenn es geht meiden.

Router nicht auf WEP oder WPA umstellen
WPA2 ist der aktuell sicherste Verschlüsselungsstandard. WEP und WPA sind deutlich unsicherer und sollten nicht verwendet werden.