Die Servicestelle vom Buchholz Bus macht die Türen dicht. Der lokale Verkauf von Fahrkarten ist nicht mehr rentabel, da die Nachfrage stark zurückgegangen ist.

Zur Gründung der Buchholz Bus Verkehrsbetriebe im Jahre 1996 wurde die Servicestelle in der Adolphstraße mit eröffnet. Seitdem kann man dort Fahrkarten für den Bus kaufen. Doch wie der Geschäftsführer der Buchholzer Stadtwerke Christian Kruse mitteilte, sei die Nutzung der Servicestelle kontinuierlich rückläufig und zunehmend unrentabel.

Im Schnitt werden nur noch 32 Tickets pro Tag verkauft

Seit 2004 befindet sich der Buchholz Bus in der Tarifzone vom Hamburger Verkehrsverbund (HVV). Seitdem gelten auch Abo- und Monatskarten in den Buchholzer Bussen. Außerdem kaufen viele Pendler ihr Ticket online. In die Servicestelle geht aber fast keiner mehr. Pro Tag werden dort nämlich im Schnitt nur noch 32 Tickets verkauft.

Durch die Schließung der Servicestelle reduziere man die Kosten für den Buchholz Bus um rund 120.000 Euro pro Jahr, erklärt Kuhse.

Wer jetzt aber Angst um seine Haltestelle vor der Tür hat oder auf neue Linien hofft, kann sich erstmal zurücklehnen. Denn an dem Liniennetz soll sich nichts ändern, betont Vertriebsleiter der Stadtwerke Jan Bauer. „Es werde keine einzige Haltestelle wegfallen. Wir gehen mit dieser Maßnahme lediglich mit der Zeit, da viele Kunden ihre Tickets über das Internet kaufen oder sowieso über HVV-Monats- oder Jahreskarten verfügen.“