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Die dunkle Jahreszeit kommt – schützt Euch gegen Einbrecher

24 September 2018 Artikel Lifestyle News Top


Es ist so weit: Die Tage werden kürzer und die Einbrüche nehmen zum Herbst hin wieder rasch zu. Auch stehen die Ferien vor der Tür. Grund genug,  Euch ein paar wertvolle Tipps zu liefern, wie Ihr Euch vor Wohnungseinbrüchen schützen könnt.

So nutzen Einbrecher die dunkle Jahreszeit

Immer mehr Einbrecher nutzen den Herbst und Winter, um sich Zugang zu Wohnungen und Häuser zu verschaffen. Spätestens ab dem letzten Sonntag im Oktober – also ab dem Tag, an dem die Uhren eine Stunde zurück gestellt werden, geht die Einbrecher-Saison wieder so richtig los. Aber warum ist das so?

An diesen Tagen wird es gegen  16 / 17 Uhr bereits dunkel. Das bedeutet für Einbrecher: Die Leute sind um diese Uhrzeit wach und würden in ihrer Wohnung oder in ihrem Haus das Licht einschalten – vorausgesetzt man ist zuhause. Wenn ein Haus um 17 Uhr komplett dunkel ist, ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass niemand zuhause ist – ein Einbruch ist also relativ ungefährlich. Außerdem profitieren Einbrecher davon, dass sie in der Dunkelheit „abtauchen“ können – im Schutze der Dunkelheit können Sie nur schwer von Nachbarn entdeckt werden.

Doch wie könnt Ihr Euren Schutz vor Einbrechern – gerade in der dunklen Jahreszeit verbessern?

 

Mit diesen Tipps ist das Einbruchsrisiko geringer:
  • Haltet die Hauseingangstür auch tagsüber geschlossen.
    Und prüft, wer ins Haus will, bevor Ihr sie öffnet.
  • Schließt Eure Wohnungstür auch bei kurzzeitigem Verlassen immer zweimal ab.
    Und lasst die Tür nicht „bloß ins Schloss fallen“.  Auch Keller- und Speichertüren sollten immer verschlossen sein.
  • Einbrecher kennen jedes Versteck!
    Versteckt Euren Haus- und Wohnungsschlüssel niemals außerhalb der Wohnung. Ein Notebook und eine wertvolle Kette zum Beispiel, die man durch das breite Wohnzimmerfenster bereits von der Straße gut begutachten kann, sind auch eine willkommene Einladung für alle Wohnungseinbrecher!
    Man sollte sich zwar bewusst machen, dass keine Wohnung 100-prozentig einbruchsicher ist. Dennoch sollten potenzielle Diebe nicht zusätzlich dadurch angelockt werden. Wertgegenstände sind im abschließbaren Schreibtischfach, im Safe oder bei einem Bankschließfach besser aufgehoben.
  • Fenster und Türen sind die beliebtesten Schwachstellen:
    Verschließt daher immer Eure Fenster und Balkontüren – auch bei kurzer Abwesenheit! Gekippte Fenster und Balkontüren sind von Einbrechern ganz besonders leicht zu öffnen. Besser noch ist es, wenn ihr abschließbare Fenstergriffe oder zusätzliche Türschlösser anbringt.
  • Lasst keine fremden Personen in Eure Wohnung.
    Bei unbekannten Personen solltet Ihr gegebenenfalls Nachbarn hinzuziehen.
  • Achtet bewusst auf fremde Personen im Haus und auf dem Grundstück.
    Gerade ältere Menschen sind häufiger von Einbrüchen betroffen. Suchen also Fremde Eure älteren Nachbarn auf, fragt nach, was diese Personen wollen.
  • Bleibt im Urlaub oder bei längerer Abwesenheit auf der Hut
    Wenn man einen längeren Urlaub plant, kann man Freunde oder Nachbarn bitten, von Zeit zu Zeit in der eigenen Wohnung nach dem Rechten zu sehen. Professionelle Einbrecherbanden beobachten Häuser und ganze Straßenzüge im Vorfeld meist über einen gewissen Zeitraum, bevor sie aktiv werden. Manchmal genügt es bereits, wenn ein Bekannter am Nachmittag die Post aus dem Briefkasten holt und für ein paar Minuten das Licht in einem Zimmer anschaltet. So signalisiert man, dass die eigene Wohnung nicht ungeschützt ist.
  • Zeitschaltuhren sind sonst auch perfekt.
    So könnt ihr Euer Licht in unregelmäßigen Zeiten steuern. Aber Vorsicht: Viele Langfinger enttarnen diese Mittel: Sie werfen einfach ein paar Steinchen an die beleuchteten Fenster und warten, ob jemand darauf reagiert.
  • Tauscht mit Euren Nachbarn Telefonnummern aus.
    Und vielleicht auch genaue Anschriften, damit Ihr für den Notfall erreichbar seid.
  • Sorgt für eine gute Außenbeleuchtung
    Im Schutz der Dunkelheit fühlen sich Diebe besonders wohl. Von den lieben Nachbarn werden sie dabei nur in den seltensten Fällen entdeckt und können so ungestört ins Eigenheim ein- und wieder aussteigen. Abhilfe schaffen hier Bewegungsmelder an der Beleuchtung im Hof, in großen Fluren und an verwinkelten Ecken.

 

Was ist eigentlich zu tun, wenn man Verdächtige sieht oder Einbrechern sogar begegnet?

Informiert sofort die Polizei, wenn Fenster klirren und die Tür splittert!
Die Polizei empfiehlt, sich Einbrechern gegenüber – wenn man Ihnen z.B. im Haus begegnet – passiv zu verhalten. Man sollte nicht versuchen, sie festzunehmen oder festzuhalten, sondern die Polizei verständigen. Diese ist dann für jedes Foto oder für jedes notierte Auto-Kennzeichen oder andere Hinweise dankbar 😉

 

Fazit

Gelegenheit macht Diebe! Deshalb solltet Ihr auf die richtige Verriegelung achten und leicht zugängliche Eingänge sichern, Rollläden nicht unten lassen und überquellende Briefkästen vermeiden. Eine aufmerksame Nachbarschaft erschwert Einbrüche, indem sie zum Beispiel Briefkästen, während man weg ist, leert.


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