Stadt Buchholz gibt Stellung zum Fischsterben im Stadtteich - Buchholz Connect
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Stadtteich Buchholz
(Foto: Buchholz Connect / ak)

Stadt Buchholz gibt Stellung zum Fischsterben im Stadtteich

8 Juni 2018 Artikel Nordheide News Stimmen der Stadt


In unserer neuen Rubrik „Stimmen der Stadt“ habt Ihr die Möglichkeit Antworten auf Eure Fragen zubekommen. So ging es um das Thema „Fischsterben im Stadtteich„. Ein Buchholzer Angler hat darüber geschrieben, dass die Stadt nichts gegen das Fischsterben unternimmt. Nun hat sich die Stadt zu dem Thema gemeldet. 

Heinrich Helms, der Pressesprecher der Stadt Buchholz hat uns zu dem Thema geschrieben. Hier seine Antwort zu dem Ursprungsartikel:

Tatsächlich setzt zwar die Hitze der vergangenen Wochen dem Teich – und damit den Fischen – zu. Der mangelnde Sauerstoffgehalt ist allerdings mehr noch auf die zahlreichen Enten – wir haben mehr 50 gezählt – zurückzuführen, die dort bis ins Frühjahr hinein lebten. Deren Stoffwechselprodukte kurbeln auch jetzt die Algenproduktion an, was den Sauerstoffgehalt des Gewässers reduziert. 

Ein weiteres Problem ist die Verdunstung, so dass der Wasserpegel sinkt. Wegen der anhaltenden Trockenheit müssen wir, damit unsere Bäume nicht vertrocknen, zudem Wasser aus dem Stadtteich entnehmen. Denn die Hydranten im Stadtgebiet sind zurzeit wegen der andauernden Hitze gesperrt. Deshalb ist auch eine Sauerstoffanreicherung via Frischwasserzufuhr nicht möglich. Gegen das beklagte Fischsterben können wir daher leider nichts tun. Mit dem nächsten Regen – der ja zum Wochenende (hoffentlich) kommen soll – sollte sich die Situation aber  bessern. Und die Fische wieder mehr Luft zum Atmen haben. 

Nicht zuletzt, weil auch der Steinbach dann wieder frisches Regenwasser liefert. Der wird im Zuge des Mühlentunnelbaus zwar verlegt, aber auch während und nach der Bauphase unseren Stadtteich mit Wasser versorgen. Und natürlich werden wir auch während des Baus darauf achten, dass die Qualität des Stadtteichs nicht leidet, sondern erhalten bleibt. Wie wichtig uns Teich und Steinbach sind zeigt die Tatsache, dass die gesamte Baumaßnahme von Fachleuten ökologisch begleitet wird. Unbegründet ist überdies die Sorge, dass Teile des Teiches für den neuen Tunnel zugeschüttet würden. Das wird definitiv nicht geschehen. Lediglich der Wanderweg am Nordende sowie die Holzbrücke sind vorübergehend nicht zugänglich.

Den Originalartikel könnt Ihr hier nochmal nachlesen.

Und natürlich könnt Ihr auch selbst ein Thema verfassen. Was stört Euch, was gefällt Euch? Schreibt es uns und erzählt uns Eure Geschichte. Hier könnt Ihr Euren Artikel aufgeben.


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