Notrufmissbrauch: Falscher Gasalarm in Jesteburg - Buchholz Connect
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Notrufmissbrauch: Falscher Gasalarm in Jesteburg

18 März 2018 Blaulicht


Sowas geht gar nicht! Notrufmissbrauch wird teuer geahndet und das zurecht! In Jesteburg wurden die Kameraden zu einem angeblichen Gasleck gerufen. Vor Ort gab’s weder Gasgeruch, noch den Anrufer.

Am Samstag morgen meldete ein Jesteburger (33) der Feuerwehr über Notruf einen gefährlichen Gasaustritt in seiner Wohnung mit einem positiven Messwert einer eigenen Messung. Das Gespräch brach plötzlich ab, ein telefonischer Rückruf wurde nicht angenommen. Die Jesteburger Feuerwehr rückte sofort mit 30 Kameraden an, ein zusätzlich angeforderter Gefahrgutlastzug mit ca. 60 Kameraden befand sich von außerhalb auf der Anfahrt.

Vor dem Eintreffen von Feuerwehr und Polizei verließ der Anrufer jedoch seine Wohnung, verschloss diese und fuhr mit seinem PKW in unbekannte Richtung davon. Nach dem Eindringen der Feuerwehr in seine Wohnung konnte Entwarnung gegeben werden: Es waren dort nur Nullwerte zu messen. Gegen den Jesteburger wird nun ein Verfahren wegen Notrufmissbrauch geführt, zudem darf er die nicht unerheblichen Kosten des Einsatzes bezahlen, der viele Mitbewohner im Mehrfamilienhaus aufgeschreckt hatte.


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