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Statisten hatten geschminkte Schussverletzungen. (Foto: Feuerwehr der Stadt Buchholz i. d. Nordheide)

Schüsse in der Galerie – Das war eine Übung

26 Februar 2018 Artikel Nordheide News


Laute Schüsse, Hilfeschreie und umherlaufende Menschen. Alles wirkte sehr real als am Sonntag eine Großübung von Polizisten, Feuerwehrleuten und Rettungssanitätern rund um die Buchholz Galerie stattfand. 

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350 Einsatzkräfte und Statisten haben an der Übung teilgenommen. Dabei ging es um die „Bewältigung lebensbedrohlicher Einsatzlagen“ wie etwas Terroranschlägen. Solche Einsatzgebiete sind besonders riskant, da die Einsatzkräfte in die Schussbahn der Täter gelangen. „Die Polizei muss dabei schwerbewaffnete, zu allem entschlossene Straftäter in kürzester Zeit stoppen“, sagte Polizeisprecher Jan Krüger. Genau das sollte geprobt werden.

Natürlich keine echten Waffen!

(Foto: Feuerwehr der Stadt Buchholz i. d. Nordheide)

Das Szenario sah einen ersten Notruf in der Innenstadt von Buchholz vor. Ein PKW hat einen Passanten angefahren. Gegen 11 Uhr ging es los. Die alarmierten Einsatzkräfte eilten zur Hilfe und wurden selber zu Opfern.  Die Terroristen verschanzten sich in der Buchholz Galerie und eröffneten das Feuer. Im echten Leben eine Gefahr, gestern aber nicht. Im Einsatz haben alle Polizisten sogenannte „Blauwaffen“ verwendet. Die Waffe ist blau gefärbt und mit Platz- oder Farbpatronen geladen. Damit die Galerie aber nicht aussieht wie eine Paintballarena, waren nur Platzpatronen im Einsatz.

„Für alle Beteiligten ist es wichtig, solche Einsätze in diesem Umfang überhaupt einmal zu üben“, sagte Jan Krüger.  Mit dabei waren auch viele Beobachter und Kameraleute der Organisationen. So kann dieser Einsatz im Nachhinein ausgewertet werden. Wir waren vor Ort mit dabei und haben Euch Live auf dem Laufenden gehalten.

Bilder vom Einsatz

Danke an die Feuerwehr der Stadt Buchholz i. d. Nordheide für das Bereitstellen des Bildmaterials.


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